
Schadstoffsanierung in Braunschweig – Asbest und KMF fachgerecht sanieren
Wir sanieren Asbest (TRGS 519) und alte Mineralwolle/KMF (TRGS 521) in Braunschweig und Umgebung – behördlich zugelassen nach § 54 KrWG. Senden Sie uns ein Foto per WhatsApp für eine erste Ersteinschätzung. Leistungsradius rund 120 bis 150 km um Northeim.
Behördlich zugelassen nach § 54 KrWG (Sammler/Beförderer/Händler gefährlicher Abfälle –), Sachkunde nach TRGS 519. Standort Northeim.
Schadstoffsanierung in Braunschweig
Wenn in einem Gebäude in Braunschweig der Verdacht auf Schadstoffe im Baumaterial besteht, ist eine seriöse und vorschriftsgetreue Herangehensweise entscheidend. Als Schrotthandel & Containerdienst Richter aus Northeim begleiten wir Sie bei der Schadstoffsanierung in Braunschweig – von der ersten Einschätzung über die Materialanalyse bis zur fachgerechten Entsorgung und der unabhängigen Freigabe.
Unser Doppel-Fokus liegt auf zwei besonders häufigen Faserstoffen im Gebäudebestand: Asbest nach TRGS 519 und alte künstliche Mineralfasern (KMF) nach TRGS 521. Gerade die alte Mineralwolle wird bei Umbau- und Sanierungsprojekten oft unterschätzt, obwohl sie in vielen Dachböden und hinter Verkleidungen schlummert. Wir behandeln beide Faserarten strikt getrennt, weil sie unterschiedlichen Regelwerken unterliegen.
Wir sind behördlich zugelassen nach § 54 KrWG als Sammler, Beförderer und Händler gefährlicher Abfälle und arbeiten mit einer Sachkunde nach TRGS 519. Im Zweifel setzen wir immer auf eine Materialanalyse statt auf eine Ferndiagnose.
Behördlich zugelassen nach § 54 KrWG, Sachkunde nach TRGS 519. Über 60 Google-Bewertungen mit 5,0 Sternen. Erste fachliche Einordnung unverbindlich per WhatsApp-Foto.
Braunschweig und Umgebung
Braunschweig liegt für uns gut erreichbar im östlichen Niedersachsen. Von unserem Standort in Northeim aus sind es rund 100 bis 120 Kilometer – damit fällt Braunschweig komfortabel in unseren Leistungsradius von etwa 120 bis 150 km, den wir auch für Hannover, Hildesheim, Göttingen und Einbeck bedienen.
Der Gebäudebestand in Braunschweig und im umliegenden Raum ist geprägt von Wohn- und Zweckbauten der Wiederaufbau- und Ausbaujahre. Gerade in Objekten der Baujahre zwischen etwa 1960 und 1990 finden sich häufig asbesthaltige Bauteile und alte Mineralwolle – von Wellplatten-Dächern und Fassadenplatten bis zu Zwischensparrendämmungen und schadstoffverdächtigen Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern.
Die gesetzlich vorgeschriebene Sanierungsanzeige ist vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde beziehungsweise Gewerbeaufsicht einzureichen. Wir kennen den Ablauf und organisieren die Anzeige sowie die Entsorgung über die passenden Wege für Ihr Objekt in Braunschweig.
Asbestsanierung in Braunschweig
Asbest unterliegt in der Sanierung der TRGS 519. Unterschieden wird zwischen fest gebundenem Asbest (Asbestzement mit etwa 10 bis 15 Prozent Fasern in einer Zementmatrix) wie Wellplatten, Eternit-Dächern, Fassadenplatten, Rohren und Fensterbänken – hier werden Fasern nur bei mechanischer Bearbeitung frei – und schwach gebundenem Asbest (bis 60 Prozent, deutlich gefährlicher) wie Spritzasbest, Leichtbauplatten, Asbestpappe oder alten Nachtspeicheröfen.
Für viele Bauteile setzen wir emissionsarme BT-Verfahren nach DGUV Information 201-012 ein, etwa beim Bohren, an Fensterkitt oder bei Floor-Flex- und Vinylplatten. Bei schwach gebundenen Produkten arbeiten wir im Schwarzbereich mit Folienabschottung, Unterdruckhaltung und Personenschleuse. Auch Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber (PSF) aus den Baujahren 1960 bis 1990 sind als mögliche Quelle bekannt.
Eine Selbstdiagnose ist nicht möglich: Ob Asbest vorliegt, klärt eine Laboranalyse (Polarisationsmikroskopie oder REM-EDXA). Asbestabfall ist als gefährlicher Abfall unter AVV 17 06 05* einzustufen.


KMF-Sanierung in Braunschweig
Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf künstlichen Mineralfasern (KMF) nach TRGS 521 – der alten Mineralwolle. Glas- und Steinwolle mit einem Herstellungsdatum bis 1995/1996 gilt als „alte Mineralwolle" und ist krebsverdächtig, weil sie lungengängige WHO-Fasern freisetzen kann. Entscheidend ist der Kanzerogenitätsindex: Ein KI unter 40 gilt als krebsverdächtig, während neue, biolösliche Ware die Freizeichnungskriterien erfüllt.
Seit dem 01.06.2000 gilt ein Herstellungs- und Verwendungsverbot für nicht freigezeichnete Mineralwolle; unbedenkliche Ware trägt das RAL-Gütezeichen. Als Faustregel gilt: vor 1996 kritisch, ab 2000 zugelassen. Typische Fundorte in Braunschweiger Gebäuden sind Dachboden- und Zwischensparrendämmungen sowie Material hinter Verkleidungen.
Der Ausbau erfolgt staubarm: ganzflächig ohne Zerreißen, mit Befeuchtung, H-Sauger und direkter Verpackung in Big-Bags oder Foliensäcken; die persönliche Schutzausrüstung umfasst mindestens FFP2/FFP3. Die Entsorgung läuft als gefährlicher Abfall unter AVV 17 06 03*. Auch RAL-gekennzeichnete KMF-Abfälle bauen wir staubarm aus und verpacken sie in Säcken.
Sanierungsmethoden
Je nach Bauteil und Faserart wählen wir das passende Verfahren. Bei schwach gebundenen Asbestprodukten kommt die Vollsanierung im Schwarzbereich zum Einsatz: Folienabschottung, Unterdruckhaltung mit H-gefilterter Abluft, 3- oder 4-Kammer-Personenschleuse, Faserbindung mit entspanntem Wasser und H-Sauger – kein Trockenkehren, kein Ausblasen.
Für fest gebundene Bauteile und punktuelle Eingriffe nutzen wir emissionsarme BT-Verfahren nach DGUV Information 201-012, etwa für Fensterkitt, Fensterbänke oder Bohrungen. Beim staubarmen KMF-Ausbau wird die alte Mineralwolle ganzflächig befeuchtet, ohne Zerreißen entnommen, mit H-Sauger erfasst und direkt in Big-Bags verpackt.
So läuft die Sanierung ab
1. Verdacht & Probenahme
Sie schildern uns den Verdacht – gern mit einem Foto per WhatsApp für eine erste Ersteinschätzung. Bei einem Ortstermin entnehmen wir eine Materialprobe für die Laboranalyse (Asbest per Polarisationsmikroskopie/REM-EDXA, KMF über den Kanzerogenitätsindex).
2. Anzeige & Arbeitsplan
Auf Basis des Laborbefunds erstellen wir die Gefährdungsbeurteilung und den Arbeitsplan nach TRGS. Die gesetzlich vorgeschriebene Sanierungsanzeige reichen wir vor Beginn bei der Arbeitsschutzbehörde bzw. Gewerbeaufsicht in der Region Braunschweig ein.
3. Sanierung & Entsorgung
Der Ausbau erfolgt entweder als Vollsanierung im Schwarzbereich oder über ein emissionsarmes BT-Verfahren, KMF staubarm in Big-Bags. Verpackung, Transport und Entsorgung dokumentieren wir mit Entsorgungsnachweis (Asbest AVV 17 06 05*, KMF AVV 17 06 03*).
4. Freimessung durch unabh. Institut
Nach Abschluss veranlassen wir die Freimessung durch ein unabhängiges, akkreditiertes Messinstitut. Die Raumluftmessung nach VDI 3492 gibt den Bereich bei Werten unter 500 Fasern pro Kubikmeter frei – die Freigabe erfolgt niemals als unsere Eigenleistung.
Typische Fälle
Ein typisches Szenario aus unserer Praxis: An einem älteren Nebengebäude soll ein Wellplatten-Dach aus Asbestzement zurückgebaut werden. Solche fest gebundenen Platten setzen Fasern vor allem bei Bruch und Bearbeitung frei – deshalb werden sie zerstörungsarm demontiert, nicht gesägt oder gebrochen, mit Faserbindemittel behandelt und staubdicht verpackt.
Die Platten werden anschließend als gefährlicher Abfall unter AVV 17 06 05* mit Entsorgungsnachweis entsorgt. Dieses Beispiel ist generisch und beschreibt einen üblichen Ablauf – jedes Objekt in Braunschweig beurteilen wir individuell nach Besichtigung und Materialbefund.
Schadstoffsanierung Braunschweig – Fragen & Antworten
Wie erreiche ich Sie für eine Schadstoffsanierung in Braunschweig?
Am schnellsten telefonisch unter 05551 705 93 07 oder per WhatsApp. Senden Sie uns dort gern ein Foto des verdächtigen Bauteils – so geben wir Ihnen eine erste Ersteinschätzung. Braunschweig liegt mit rund 100 bis 120 km klar in unserem Leistungsradius von etwa 120 bis 150 km um Northeim.
Muss die Sanierung bei einer Behörde angemeldet werden?
Ja. Vor Beginn der Arbeiten ist eine Sanierungsanzeige bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde beziehungsweise Gewerbeaufsicht Pflicht. Wir übernehmen die Gefährdungsbeurteilung, den Arbeitsplan nach TRGS und die Anzeige für Ihr Objekt im Raum Braunschweig, bevor mit dem Ausbau begonnen wird.
Woran erkenne ich alte, gefährliche Mineralwolle (KMF)?
Als Faustregel gilt: Mineralwolle mit Herstellung vor 1996 ist krebsverdächtig (Kanzerogenitätsindex unter 40), ab 2000 zugelassene Ware trägt das RAL-Gütezeichen. Eine sichere Einordnung liefert nur eine Analyse. Sie finden alte KMF oft in Dachboden- und Zwischensparrendämmungen sowie hinter Verkleidungen.
Können Sie Asbest ohne Analyse einschätzen?
Eine belastbare Aussage ist nur über eine Laboranalyse möglich (Polarisationsmikroskopie oder REM-EDXA). Anhand von Baujahr, Bauteil und Foto geben wir Ihnen eine erste Einschätzung, ob ein Verdacht besteht. Im Zweifel setzen wir immer auf eine Materialprobe statt auf eine Ferndiagnose.
Garantieren Sie, dass das Objekt danach schadstofffrei ist?
Die Freigabe sprechen nicht wir aus, sondern ein unabhängiges, akkreditiertes Messinstitut. Nach der Sanierung veranlassen wir eine Raumluftmessung nach VDI 3492; die Freigabe erfolgt bei Werten unter 500 Fasern pro Kubikmeter. So ist das Ergebnis neutral belegt und nachvollziehbar dokumentiert.
Schadstoffsanierung in der Region
Material vor der Sanierung untersuchen lassen
Vor Umbau, Rückbau oder Schadstoffsanierung kann eine gezielte Materialprobe Klarheit über Asbest, KMF, PAK und weitere Belastungen schaffen. Boden, Bauschutt und mineralische Abfälle können für Entsorgung oder Verwertung repräsentativ untersucht werden.
Weitere Leistungen in Braunschweig
Rund um Braunschweig bieten wir neben der Schadstoffsanierung ebenfalls an:
Asbest- oder KMF-Verdacht in Braunschweig?
Fotografieren Sie das Verdachtsmaterial und senden Sie es per WhatsApp – Sie erhalten eine unverbindliche erste fachliche Einordnung.