Menü
Schadstoffsanierung Goslar – Asbest & KMF fachgerecht nach TRGS 519/521
Asbest & alte Mineralwolle im Landkreis Goslar

Schadstoffsanierung in Goslar: Asbest und KMF fachgerecht erkunden und sanieren

Wir sanieren Asbest nach TRGS 519 und alte Mineralwolle (KMF) nach TRGS 521 in Goslar und Umgebung – vorschriftsgetreu, mit Sanierungsanzeige und unabhängiger Freimessung. Senden Sie uns ein Foto per WhatsApp für eine erste Einschätzung.

Schrotthandel & Containerdienst Richter, Northeim – behördlich zugelassen nach § 54 KrWG, Sachkunde nach TRGS 519 ().

Asbest & KMF · TRGS 519/521

Schadstoffsanierung in Goslar

Wer in Goslar ein älteres Gebäude saniert, umbaut oder abreißt, stößt häufiger auf Schadstoffe, als vielen bewusst ist. Asbest und alte künstliche Mineralfasern (KMF) wurden über Jahrzehnte verbaut und sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Beide Faserarten gelten als krebsverdächtig und dürfen nur von sachkundigen Betrieben nach den geltenden Technischen Regeln für Gefahrstoffe bearbeitet werden.

Wir übernehmen die Schadstoffsanierung in Goslar von der ersten Einschätzung über die Materialprobe bis zum staubarmen Ausbau und der ordnungsgemäßen Entsorgung. Unser Betrieb ist behördlich nach § 54 KrWG als Sammler, Beförderer und Händler gefährlicher Abfälle zugelassen; die ausführenden Arbeiten erfolgen mit Sachkunde nach TRGS 519.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei uns auf alter Mineralwolle nach TRGS 521 – ein Bauteil, das in vielen Häusern rund um Goslar unter Dachschrägen und hinter Verkleidungen schlummert und bei Umbauten oft unterschätzt wird.

Behördlich zugelassen nach § 54 KrWG, Sachkunde nach TRGS 519. Über 60 Google-Bewertungen mit 5,0 Sternen. Erste fachliche Einordnung unverbindlich per WhatsApp-Foto.

Vor Ort in Goslar

Goslar und Umgebung

Der Landkreis Goslar am Nordrand des Harzes ist von einem gewachsenen, oft historischen Gebäudebestand geprägt – von der Altstadt bis zu den Ortsteilen wie Oker, Jerstedt, Hahndorf oder den umliegenden Harzgemeinden. Viele Wohn- und Zweckbauten stammen aus den Jahrzehnten zwischen 1960 und 1990, genau jener Zeit, in der Asbestprodukte und nicht freigezeichnete Mineralwolle regelmäßig verbaut wurden.

Gerade bei Dachsanierungen, dem Rückbau alter Nachtspeicheröfen oder der energetischen Ertüchtigung von Dachböden in und um Goslar tauchen diese Schadstoffe zuverlässig auf. Von unserem Standort in Northeim aus erreichen wir Goslar innerhalb unseres Leistungsradius von rund 120 bis 150 Kilometern – dieselbe Region, in der wir auch in Göttingen, Einbeck, Osterode, Hildesheim und Hannover tätig sind.

Für die Entsorgung der anfallenden gefährlichen Abfälle nutzen wir die zugelassenen Wege über die zuständigen Behörden und Annahmestellen der Region. Die vorgeschriebene Sanierungsanzeige erfolgt bei der für Goslar zuständigen Arbeitsschutzbehörde vor Beginn der Arbeiten.

Asbest · TRGS 519

Asbestsanierung in Goslar

Asbest unterscheidet man in fest und schwach gebundene Produkte. Fest gebundene Asbestzementteile wie Wellplatten, Eternit-Dächer, Fassadenplatten, Rohre oder Fensterbänke binden die Fasern in einer Zementmatrix; gefährlich wird es erst bei mechanischer Bearbeitung. Schwach gebundene Produkte wie Spritzasbest, Leichtbauplatten (Sokalit, Promabest), Asbestpappe oder alte Nachtspeicheröfen enthalten bis zu 60 Prozent Asbest und setzen Fasern deutlich leichter frei.

Eine oft unterschätzte Quelle sind Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber (PSF) in Gebäuden der Jahre 1960 bis 1990 sowie Floor-Flex-Platten mit schwarzem Bitumen-Cutback-Kleber und Fensterkitt. Für solche Bauteile stehen emissionsarme BT-Verfahren nach DGUV Information 201-012 zur Verfügung; bei schwach gebundenen Produkten arbeiten wir im abgeschotteten Schwarzbereich mit Unterdruckhaltung. Asbesthaltige Abfälle werden als gefährlicher Abfall (AVV 17 06 05*) entsorgt.

Eine sichere Zuordnung gelingt nur über eine Materialanalyse im Labor – eine Ferndiagnose oder Selbsteinschätzung ersetzt sie nicht.

Asbestsanierung Goslar – kontrollierte Demontage nach TRGS 519
KMF-Sanierung Goslar – staubarmer Ausbau alter Mineralwolle nach TRGS 521
KMF / alte Mineralwolle · TRGS 521

KMF-Sanierung in Goslar

Alte Mineralwolle (KMF) ist unser Schwerpunkt und ein häufig übersehenes Risiko in Bestandsgebäuden rund um Goslar. Glas- und Steinwolle mit Herstellung bis 1995/1996 gilt als „alte Mineralwolle" und ist krebsverdächtig, weil sie lungengängige WHO-Fasern freisetzt. Maßgeblich ist der Kanzerogenitätsindex (KI): Liegt er unter 40, gilt das Material als krebsverdächtig. Neuere, biolösliche Ware erfüllt die Freizeichnungskriterien und trägt das RAL-Gütezeichen.

Als Faustregel gilt: vor 1996 kritisch, ab 2000 zugelassen – denn seit dem 1. Juni 2000 besteht ein Herstellungs- und Verwendungsverbot für nicht freigezeichnete Mineralwolle. Typische Fundorte in Goslarer Häusern sind Dachboden- und Zwischensparrendämmungen sowie Material hinter Verkleidungen.

Der Ausbau nach TRGS 521 erfolgt staubarm: ganzflächiges Lösen ohne Zerreißen, Befeuchten, Absaugen mit H-Sauger und direkte Verpackung in Big-Bags oder Foliensäcken. Die Entsorgung läuft als gefährlicher Abfall (AVV 17 06 03*). Auch RAL-gekennzeichnete KMF bauen wir staubarm aus und verpacken sie in Säcken.

Verfahren

Sanierungsmethoden

Je nach Befund kombinieren wir mehrere Verfahren. Beim staubarmen KMF-Ausbau nach TRGS 521 wird die alte Mineralwolle befeuchtet, ohne Zerreißen ganzflächig gelöst, mit H-Sauger aufgenommen und sofort in Big-Bags verpackt. Die Vollsanierung schwach gebundener Asbestprodukte findet im Schwarzbereich statt: Folienabschottung, Unterdruckhaltung mit H-gefilterter Abluft, Personenschleuse und Faserbindung mit entspanntem Wasser.

Für einzelne Bauteile setzen wir emissionsarme BT-Verfahren ein – etwa BT 33/34 für Floor-Flex- und Vinylplatten, BT 17 für Bitumenkleber-Abschliff oder BT 42 für Fensterkitt. Welche Methode geeignet ist, ergibt sich aus Materialanalyse und Gefährdungsbeurteilung.

Transparent & vorschriftsgerecht

So läuft die Sanierung ab

1

1. Verdacht und Ersteinschätzung

Sie schildern uns den Verdacht und senden idealerweise ein Foto per WhatsApp. Bei Bedarf folgt ein Ortstermin in Goslar. Anschließend entnehmen wir eine Materialprobe.

2

2. Laboranalyse und Anzeige

Die Probe wird im Labor untersucht (Asbest per Polarisationsmikroskopie/REM-EDXA, KMF über den KI). Auf Basis von Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsplan erfolgt die Sanierungsanzeige bei der Behörde vor Beginn.

3

3. Fachgerechte Sanierung

Der Ausbau erfolgt je nach Material im abgeschotteten Schwarzbereich oder im emissionsarmen BT-Verfahren – staubarm, mit passender Schutztechnik und PSA sowie ordnungsgemäßer Verpackung.

4

4. Entsorgung und Freimessung

Transport und Entsorgung der gefährlichen Abfälle erfolgen mit Entsorgungsnachweis. Die abschließende Freimessung (Raumluftmessung nach VDI 3492) veranlassen wir über ein unabhängiges, akkreditiertes Messinstitut.

Aus der Praxis

Typische Fälle

Ein typisches Szenario in Goslarer Altbauten: Beim Erneuern eines Fußbodens kommen unter dem Belag Floor-Flex-Platten mit schwarzem Bitumen-Cutback-Kleber zum Vorschein, während in der angrenzenden Wand oder unter dem Estrich der Verdacht auf asbesthaltige Putze und Spachtelmassen (PSF) besteht. Beides ist ohne Analyse nicht sicher zu bewerten.

In einem solchen Fall entnehmen wir zunächst Proben, klären die Belastung im Labor und legen dann das Verfahren fest – etwa den emissionsarmen Ausbau der Vinylplatten im BT-Verfahren und, falls erforderlich, die abgeschottete Bearbeitung der PSF-Bereiche. Der Ablauf wird stets an den konkreten Befund vor Ort angepasst.

Häufige Fragen

Schadstoffsanierung Goslar – Fragen & Antworten

Wie schnell können Sie in Goslar vor Ort sein?

Goslar liegt innerhalb unseres Leistungsradius von rund 120 bis 150 Kilometern um Northeim. Für eine erste Einschätzung genügt oft ein Foto per WhatsApp. Einen Ortstermin und die Probenahme stimmen wir individuell mit Ihnen ab, je nach Dringlichkeit und Umfang des Vorhabens.

Woran erkenne ich, ob meine Dachdämmung alte Mineralwolle (KMF) ist?

Als Faustregel gilt: vor 1996 hergestellte Glas- und Steinwolle ist krebsverdächtig, ab 2000 zugelassene Ware trägt das RAL-Gütezeichen. Sicherheit gibt nur die Bestimmung des Kanzerogenitätsindex im Labor. Eine Probe entnehmen und untersuchen wir im Rahmen der Erkundung nach TRGS 521.

Muss die Sanierung bei einer Behörde angemeldet werden?

Ja. Vor Beginn der Arbeiten ist eine Sanierungsanzeige bei der für Goslar zuständigen Arbeitsschutzbehörde beziehungsweise Gewerbeaufsicht Pflicht. Grundlage sind Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsplan nach den geltenden Technischen Regeln. Diese Anzeige übernehmen wir für Sie als Teil des Ablaufs.

Ist mein altes Eternit-Dach in Goslar gefährlich?

Asbestzement wie Eternit-Wellplatten ist fest gebunden; die Fasern sind in einer Zementmatrix eingeschlossen und werden vor allem bei Bearbeitung freigesetzt. Die Bewertung und der Rückbau erfolgen nach TRGS 519 mit passendem Verfahren. Eine sichere Zuordnung liefert eine Materialanalyse, keine Ferndiagnose.

Können Sie mir garantieren, dass danach alles schadstofffrei ist?

Wir arbeiten vorschriftsgetreu nach TRGS 519 und TRGS 521. Den Nachweis der erfolgreichen Sanierung liefert die abschließende Freimessung, die wir über ein unabhängiges, akkreditiertes Messinstitut veranlassen. Erst die Raumluftmessung nach VDI 3492 mit Werten unter dem Freigabewert bestätigt das Ergebnis.

Erst prüfen, dann sanieren

Material vor der Sanierung untersuchen lassen

Vor Umbau, Rückbau oder Schadstoffsanierung kann eine gezielte Materialprobe Klarheit über Asbest, KMF, PAK und weitere Belastungen schaffen. Boden, Bauschutt und mineralische Abfälle können für Entsorgung oder Verwertung repräsentativ untersucht werden.

Alles aus einer Hand

Weitere Leistungen in Goslar

Als Ihr Betrieb für die Schadstoffsanierung in Goslar übernehmen wir vor Ort auch diese Leistungen:

Asbest- oder KMF-Verdacht in Goslar?

Fotografieren Sie das Verdachtsmaterial und senden Sie es per WhatsApp – Sie erhalten eine unverbindliche erste fachliche Einordnung.

WhatsApp Anrufen ✉ E-Mail